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Kicken ohne Kommerz!

15. Juni 2014  Allgemein

DIE LINKE. im Europäischen Parlament startet Kampagne zur Fußball-WM:

fußball

„Die Mehrheit der Brasilianer erkl√§rte in einer gro√üen repr√§sentativen Umfrage im April 2014, dass sie sich nicht noch einmal f√ľr Brasilien als Sitz der Weltmeisterschaft aussprechen w√ľrde. Sie gehen davon aus, dass die WM mehr Schaden anrichtet, als Nutzen bringt. Wir lieben Fu√üball ‚Äď was rund um die WM in Brasilien stattfindet ist allerdings eine Schande. Als linke Fu√üballfans wollen wir deutlich machen, wie gravierend Korruption, Kommerz und Repression, allen voran durch die FIFA, aber auch durch deutsche Industrie und Gro√ükonzerne vorangetrieben werden“, erkl√§rt Martina Michels, Vize-Vorsitzende des Kulturausschusses im Europ√§ischen Parlament die Kampagne, die heute von der LINKEN im Europ√§ischen Parlament vorgestellt wurde.

Gemeinsam mit dem Br√ľsseler B√ľro der Rosa-Luxemburg-Stiftung startete die Kampagne „Kicken statt Kommerz!“ mit der Vorstellung des Buches „Fu√üball in Brasilien: Widerstand und Utopie“. Mit-Herausgeber Christian Russau stellte im Europ√§ischen Parlament einige Fakten vor: ‚ÄěEs ist bekannt, dass die Milit√§rpolizei von Rio de Janeiro zu den ber√ľchtigtsten Polizeieinheiten der Welt geh√∂rt. Diese Polizeikr√§fte sind in Brasilien in etliche T√∂tungen und Gewaltdelikte verwickelt. Die Volkswagen AG beispielsweise hat dennoch Wasserwerfer zur Unterdr√ľckung von demokratisch legitimierten Stra√üenprotesten nach Brasilien geliefert.‚Äú Mitglieder der ber√ľchtigten BOPE-Spezialeinheit der Milit√§rpolizei waren im Herbst 2013 in Deutschland. Dort seien diese von BKA und SEK in „einer √ľblichen Fu√üballspielsituation“ geschult worden: Geiselnahmen, Bus- und Flugzeuginterventionen, zudem Schie√ütraining und Schulungen zur Selbstverteidigung. Dies geht aus einer kleinen Anfrage der Bundestagsfraktion der LINKEN hervor.

Im Profisport geht es l√§ngst nur noch um den Profit und dieser nimmt immer absurdere Ausma√üe an. Fabio De Masi, neu gew√§hltes Mitglied der LINKEN im Europ√§ischen Parlament und Experte f√ľr Wirtschaftspolitik: „Die WM in Brasilien verschlingt etwa 11 Milliarden Euro, die zum Gro√üteil √∂ffentliche Gelder sind. Die FIFA hingegen k√∂nnte in diesem Jahr laut Experten bis zu drei Milliarden Gewinn einstreichen.“ Die FIFA zerst√∂re den Fu√üballsport, so die beiden Europaabgeordneten Michels und De Masi weiter: „Das Spitzenpersonal der FIFA k√∂nnte problemlos f√ľr den Cast einer Neu-Auflage der „Sopranos“ herhalten. Von den 25 Mitgliedern des Vorstandes mussten acht in den vergangenen drei Jahren wegen erwiesener Korruption zur√ľcktreten. Die Kombination Fifa+Korruption liefert als Suchbegriff im Internet √ľber 1000 Eintr√§ge. Die mafi√∂se Gelddruckmaschine FIFA erinnert in ihrer schamlosen offenbar √ľber den Gesetzen stehenden Gesch√§ftspolitik eher an kriminelle Zockerbanken und Hedgefonds. Sie b√ľrden gemeinsam mit den gro√üen Sponsoren der Allgemeinheit hohe Kosten auf und stopfen sich selbst die Taschen voll. Hier muss die Politik einschreiten.“

Im Rahmen der Kampagne sind weitere öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen während der WM geplant, mehr dazu unter:
www.dielinke-europa.eu/ und www.rosalux.de/fussball

 

Br√ľssel, 12. Juni 2014

 

Presse- und √Ėffentlichkeitsarbeit
Tel.: +32 (0)22 83 21 97
Mobil: +32 (0)48 69 45 0 21
sonja.giese(at)europarl.europa.eu

 

TV-Interview mit unserer Betreuungsabgeordneten Karin Binder

14. Juni 2014  Allgemein, Bundestag, Kreisverband

http://www.baden-tv.com/mediathek/video/abgeordnet-nach-karin-binder-die-linke-vom-13-juni-2014/#.U5xG1XZkySo

DIE LINKE. Pforzheim/Enzkreis beim CSD in Karlsruhe

01. Juni 2014  Allgemein, Kreisverband

Am 31. Mai ging DIE LINKE. Pforzheim/Enzkreis erneut mit Mitgliedern der Community und vielen anderen beim CSD in Karlsruhe auf die Stra√üe, um ein Zeichen daf√ľr zu setzen, dass Menschen nicht auf Grund ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer Geschlechtsidentit√§t diskriminiert werden. Im Bild von links: Sarah Looft, Karin Binder, MdB, Milan Kopriva, Lars Hilbig und Klaus Gro√ümann.

CSD

DIE LINKE. Pforzheim/Enzkreis sagt DANKE!

Bei den Europa- und Kommunalwahlen hat DIE LINKE in Pforzheim sowohl prozentual als auch absolut zugelegt! Mit 5,3 Prozent erhielten wir ein EU-Wahlergebnis, das √ľber dem Landeswert liegt und mit dem wir die FDP hinter uns lassen konnten. Mit 3,9% bei den Kommunalwahlen konnten wir einen zweiten Gemeinderatssitz erobern.

DIE LINKE. Pforzheim m√∂chte sich an dieser Stelle sehr herzlich bei allen KandidatInnen, Wahlk√§mpferInnen und W√§hlerInnen bedanken, unseren beiden Stadtr√§ten Claus Spohn und Peter Pfeiffelmann zur Wahl gratulieren, und ihnen eine produktive und erfolgreiche Legislaturperiode w√ľnschen!

CS Peter

 

 

 

Pforzheimer Kurier berichtet √ľber Podiumsdiskussion im Kulturhaus Osterfeld (23.05.2014, Mike Bartel)

Podium

DIE LINKE Pforzheim/Enzkreis hat mehr *likes* als die CDU!

Mit aktuell 170 *likes* ist DIE LINKE Pforzheim/Enzkreis bei facebook (https://www.facebook.com/die.linke.pforzheim.enzkreis) beliebter als die CDU Enzkreis/Pforzheim. Weiter so! Und morgen sind wir noch einmal mit einem Infostand in der Innenstadt präsent. 100% sozial Рvor und nach der Wahl!

Europa nicht den Rechten √ľberlassen!

23. Mai 2014  Allgemein, Kreisverband

EU

Endspurt!

In der letzten Woche vor den Kommunal- und Europawahlen geht DIE LINKE Pforzheim/Enzkreis in den Endspurt! Stadtrat Claus Spohn ist mit weiteren Kandidatinnen und Kandidaten in den Stadtteilen unterwegs, unser Kommunalwahlprogramm findet seinen Weg in die noch ausstehenden Briefkästen, und die letzte Phase der Plakatierung beginnt. Auf dem Plakat, von links: Claus Spohn, Sarah Looft, Meltem Celik, Sandra Vincelj und Peter Pfeiffelmann. 100% SOZIAL, AUCH KOMMUNAL!

Plakat

In Pforzheim und f√ľr Europa DIE LINKE w√§hlen! (von Heinz Keller)

17. Mai 2014  Allgemein

Wir, demokratische Sozialistinnen und Sozialisten, Linke mit unterschiedlichen politischen Biografien, weltanschaulichen und religi√∂sen Einfl√ľssen, Frauen und M√§nner, Alte und Junge, Alteingesessene und Eingewanderte, Menschen mit und ohne Behinderungen, haben uns in einer neuen linken Partei zusammengeschlossen. Wir halten an dem Menschheitstraum fest, dass eine bessere Welt m√∂glich ist. Wir sind und werden niemals sein wie jene Parteien, die sich devot den W√ľnschen der Wirtschaftsm√§chtigen unterwerfen und gerade deshalb kaum noch voneinander unterscheidbar sind.

Bei uns steht bei Entscheidungen in den Kommunen, den Ländern und im Bund der Mensch im Mittelpunkt. Wir lehnen als einzige im Bundestag vertretene Partei das Freihandelsabkommen zwischen der EU und der USA ab, weil es der Wirtschaft dient und nicht den Menschen.

Die Freihandelsbef√ľrworter streben die Angleichung aller Standards auf dem niedrigstm√∂glichen Regulierungsniveau an. Ein reiner Kuhhandel! Beispiel: Die EU bietet an, die Einfuhr von Genfleisch zu streichen; die USA lockern im Gegenzug ihre strengeren Zulassungsbestimmungen bei Medikamenten. Die Auswirkung: Wir bekommen ‚ÄěChlorh√§hnchen‚Äú die Amerikaner nach deutschem Standard, der verbesserungsw√ľrdig ist, Medikamente.

Das muss zum Nachdenken anregen!

Sie verhandeln im Geheimen. Trotzdem steigt der Druck gegen das Freihandelsabkommen. Immer mehr Menschen durchschauen das Spiel gegen die B√ľrgerinnen und B√ľrger. Stimmen auch Sie am 25. Mai gegen den Abbau von Schutzrechten der Menschen in Europa, indem Sie in Pforzheim und auf EU Ebene DIE LINKE w√§hlen. Stadtrat Claus Spohn und seine MitbewerberInnen stehen f√ľr mehr Demokratie, gegen den weiteren Ausbau der Privatisierung und gegen die Einschr√§nkung von Menschenrechte.

WIR brauchen Europa!

– aber kein Europa des Kapitals sondern der Menschen. Ein Europa mit einem sozialen Standard, der das Leben lebenswert macht. Ein Europa in dem nicht Menschen zum Sparen aufgefordert werden und die Banken ohne Risiko spekulieren k√∂nnen, kein Europa in dem die Menschen f√ľr die Banken b√ľrgen m√ľssen. Wir brauchen ein demokratisches Europa in dem die Menschen aller 28 Mitgliedsl√§nder in wichtigen Entscheidungen ‚Äď z.B. zum Thema Freihandelszone ‚Äď einbezogen werden, in dem man ohne Zollgrenzen reisen und in den meisten L√§ndern mit Euro zahlen kann.

Gehen Sie bitte wählen!

Jede Stimme f√ľr die LINKE ist eine Stimme f√ľr ein demokratisches, soziales und firedliches Europa.

Unbenannt

DGB Wahlpr√ľfsteine (von Heinz Keller)

16. Mai 2014  Allgemein

Der DGB hat folgende Wahlpr√ľfsteine f√ľr die Kommunalpolitik aufgelegt:

„Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik f√∂rdern

Wir wollen, dass alle Menschen in Pforzheim und Enzkreis gute Arbeit haben, von der sie leben k√∂nnen. Die Stadt kann durch ihre Wirtschaftsf√∂rderung, ihre Ansiedlungs- und Strukturpolitik, als Netzwerkpartnerin, Investorin oder Auftraggeberin und als Arbeitgeberin einen wesentlichen Beitrag leisten. Das Gut-achten des IAW T√ľbingen bescheinigt jedoch in BaW√ľ den Anstieg von geringf√ľgiger Besch√§ftigung, befristeter Vertr√§ge, Leiharbeit und Scheinselbst√§ndigkeit. Betriebs- und Personalr√§te, Tarifvertr√§ge und Tarifbindung sind zentrale Hebel zur St√§rkung eines guten Arbeitsmarktes.

Angebote von Fort- und Weiterbildungsmaßen

Betriebliche Fortbildung ist wesentlicher Bestandteil von Personalplanung. Um mit dem rasant schnellen Wissenstransfer in allen Bereichen mithalten zu k√∂nnen, bedarf es einer Weiterbildung nicht nur f√ľr das F√ľhrungspersonal eines Unternehmens, sondern gerade auch f√ľr das Fachpersonal und un- / angelernten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Erst dann hat ein Unternehmen den Fachkr√§ftebedarf aktiv vor Ort mitgestaltet.

Ausbildung heißt Fachkräfte sichern

Ca. ¬ľ der Ausbildungsvertr√§ge werden vorzeitig beendet, weniger als 25 % der Betriebe bilden √ľberhaupt aus und viele Jugendliche finden keinen Ausbildungsplatz, obwohl die Abschl√ľsse wie Mittlere Reife und Abitur in den letzten Jahren gestiegen sind. Fehlende Ausbildungsreife lautet der Vorwurf der Wirtschaft. Wie ausbildungsreif sind aber die Unternehmen? Gute Ausbildung f√§llt nicht vom Himmel. Daf√ľr muss etwas getan werden.

Gute und zukunftsfähige Bildung

Bildung findet nicht nur als formale Bildung in Institutionen statt, sondern auch in Familie, Jugendarbeit, Sozialarbeit, √Ėffentlichkeit und Freizeit als nicht-formale und informelle Bildung. Bildung braucht Zeit & Raum und engagierte Menschen. F√∂rdern statt Auslesen in der Schule, denn Schule ist auch sozialer Lebensraum. Bildung ist Zukunft.

Ausweisung von Gewerbefläche

Pforzheim hat etwa die H√§lfte an Gewerbefl√§che wie vergleichbare St√§dte. Nur Kommunen, die auch gen√ľgend Gewerbefl√§chen ausweisen, k√∂nnen bei der Schaffung von Arbeitspl√§tzen mithalten. Arbeitslosigkeit gilt es wirksam ent-gegen zu treten.

Wohnungsbauförderung erst nehmen

Allein in Pforzheim werden zuk√ľnftig mehr als 1000 Sozialwohnungen ben√∂tigt. Als Stadt mit der h√∂chsten Arbeitslosigkeit in Baden-W√ľrttemberg wird sich dieser Mangel sichtbar machen und stetig steigen. Das d√ľrfen wir keinesfalls zulassen.

Modernisierung & Reformierung statt Privatisierung

Wir wollen die √∂ffentliche Daseinsvorsorge f√ľr alle B√ľrgerinnen und B√ľrger als Kern einer sozialen Stadt und Region erhalten. Wer die Privatwirtschaft gleichsetzt mit Freiheit und Wettbewerb, Leistung und Gewinn, die √∂ffentliche Unternehmen dagegen mit Zwang, B√ľrokratie und Schulden, der vereinfacht die Realit√§t oder vertritt nicht am Allgemeinwohl orientiere Interessen.

Familienpolitik als gewerkschaftliches Handlungsfeld

Eine familienfreundliche Politik in Pforzheim und dem Enzkreis stärkt und entlastet die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit ihren Kindern. Gemeinsam mit den Sozialpartnern gilt es dieses lebenslange Projekt einer Kommune zu begleiten und in allen relevanten Gremien als Querschnittsthema verankert zu wissen.

Gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit

Pforzheim soll Ort der Integration und des friedlichen Miteinander sein. Wir wollen offensiv alle politischen und rechtlichen Möglichkeiten nutzen, um gegen Rechtsextremismus vorzugehen. Deshalb sagen wir auch ganz deutlich:

Geben Sie rechten Parteien bei der Kommunal- und Europawahl keine Stimme!“

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Schon seit ihrem Bestehen spricht sich DIE LINKE gegen prek√§re Arbeitsverh√§ltnisse aus. Sie fordert Lohn und Rente die zum Leben reichen, legt keinen Widerspruch ein, wenn Gewerbefl√§chen f√ľr kleine und mittlere Betriebe ausgewiesen werden sollen. DIE LINKE tritt f√ľr den sozialen Wohnungsbau ein und fordert, ihn zu verst√§rken. DIE LINKE setzte sich gegen die erneute Privatisierung der Busse ein. Die Privatisierung des Krankenhauses erfolgte ohne ihre Zustimmung.

DIE LINKE setzt sich f√ľr Bildung ein, fordert gen√ľgend KITA-Pl√§tze und die Ganztagsschule mit einem Mittagstisch f√ľr jedes Kind.

Schon immer waren die Gewerkschafter in der LINKEN an der Seite der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Deshalb die Kandidatinnen und Kandidaten der Liste DIE LINKE wählen!