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Blutspende-JubilÀum

09. Juli 2015  Allgemein, Kreisverband

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100 % sozial verhÀlt sich unser Mitglied Reiner Brand.

Bereits 150 mal hat Reiner beim DRK Blut gespendet und damit geholfen, Leben zu retten. Damit aber nicht genug – als Knochenmarkspender konnte er einer Frau vor 15 Jahren das Leben retten. Mit ihr verbindet ihn bis heute eine Freundschaft.

In seiner Heimatgemeinde Sternenfels-Diefenbach leitet er den deutsch–tĂŒrkischen GesprĂ€chskreis.

Wir gratulieren ihm zum Blutspende-JubilĂ€um und bedanken uns fĂŒr seinen sozialen Einsatz. Er ist ein gutes Vorbild.

Sozialer Ungerechtigkeit entgegenwirken!

05. Juli 2015  Allgemein, Kreisverband

(von Heinz Keller)

Die soziale Ungerechtigkeit ist unbestritten vorhanden und setzt sich fort. WĂ€hrend das preisbereinigte Inlandprodukt in den letzten 22 Jahren um fast 36 % gestiegen ist, sind die Löhne mit nur 2 % kaum gestiegen und die Renten sogar um 11 % gefallen. Die durchschnittliche Rente betrug 1032,58 Euro. Die Armutsgrenze liegt heute fĂŒr allein stehende Personen bei 978 Euro.

Die Rentenerhöhung in West (2,1%) und Ost (2,5%) ab 1.07.2015 wird nichts daran Àndern, dass weiterhin viele Rentner in Armut leben.

Nach einer Studie der Bertelsmann Stiftung setzt sich der Weg der Spaltung fort. Die Löhne in Deutschland werden bis 2020 steigen, doch sehr unterschiedlich, so das Institut. FĂŒr BeschĂ€ftigte mit einem Verdienst im oberen FĂŒnftel werde sich den Prognosen zufolge das jĂ€hrliche Einkommen bis zum Jahr 2020 im Durchschnitt inflationsbereinigt um 5300 Euro erhöhen. Die unteren 20 Prozent könnten mit nur 750 Euro mehr rechnen.

Geringverdiener, Sozialberufe, Dienstleister und Haushalte mit Kindern profitierten unterdurchschnittlich, erklÀrte die Stiftung.

Dies ist ein Weg in die Armut! Hinzu kommt, dass die Bundesregierung beschlossen hat, das Renteniveau auf 43 Prozent brutto zu senken.

Das ist kein Weg den DIE LINKE mitgehen wird!

DIE LINKE fordert eine solidarische Rentenversicherung fĂŒr einen sicheren Lebensstandard und gegen Armut im Alter. Erreicht werden soll dies mit einer solidarisch finanzierten Mindestrente von 1050 Euro, die der Inflationsrate angepasst werden muss. Damit entscheidet sie sich gravierend von den Regierungsparteien CDU/CSU/SPD.

SolidaritÀt mit den BeschÀftigten im Gesundheits- und Pflegesektor

05. Juli 2015  Allgemein, Kreisverband

(von Heinz Keller)

In Deutschlands KrankenhĂ€usern ist das Personal knapp. Laut ver.di fehlen insgesamt 162.000 Stellen, davon 70.000 in der Krankenpflege. Deshalb hatte die Gewerkschaft zu einer bundesweiten Protestaktion aufgerufen. Das Motto lautet „162.000 fĂŒr 162.000“, was bedeuten soll: Jede offene Stelle gehört mit einer Person besetzt! Mehr als 1.300 Kliniken sollen sich nach ver.di-Informationen an der virtuellen Protestkette fehlender Stellen beteiligt haben.

Der Vorstand des UniversitĂ€tsklinikums Heidelberg hat beispielsweise seine UnterstĂŒtzung zugesagt. „Wir sehen den Bedarf fĂŒr eine verbesserte Finanzierung der KrankenhĂ€user und halten die aktuellen Gesetzesvorhaben und Zusagen nicht fĂŒr ausreichend“, begrĂŒndet Irmtraut GĂŒrkan, KaufmĂ€nnische Direktorin des UniversitĂ€tsklinikums Heidelberg die SolidaritĂ€t mit der Aktion.

DIE LINKE unterstĂŒtzt solche Aktionen, da es gilt, unmenschliche Belastungen fĂŒr das Personal abzustellen und die Sicherheit der Patienten zu erhöhen.

Aus ErzĂ€hlungen des Personals wurde bekannt, dass sich der ausgeĂŒbte Druck auf das Personal so stark auswirkt, dass wie in einer Klinik im Landkreis Karlsruhe bei einer Schwester ein Nervenzusammenbruch eintrat und sie trotzdem die Schicht zu Ende fĂŒhren mußte. Auch in einer Pforzheimer Klinik sind die Stationen so schwach besetzt, dass kaum ein zusammenhĂ€ngender Urlaub genommen werden kann. Zudem wird in EinzelfĂ€llen von bis zu 250 Überstunden berichtet.

Das Personal gibt alles fĂŒr die Patienten. Es hat andere Arbeitsbedingungen verdient!

SolidaritÀt mit den Streikenden bei der Post

05. Juli 2015  Allgemein

(von Heinz Keller)

DIE LINKE setzt sich ein, fĂŒr die Abschaffung von prekĂ€ren ArbeitsverhĂ€ltnissen und der Altersarmut. Sie steht an der Seite der BeschĂ€ftigten bei der Deutschen Post DHL, die um ihre Zukunft zittern. Die Frage, ob nach der Ausgliederung der Paketzusteller die Briefzusteller folgen, ist berechtigt.

Der von der Deutschen Post eingeschlagene Weg fĂŒhrt zu Lohndumping und Altersarmut. Es ist nicht hinnehmbar, dass die BeschĂ€ftigten auf 20% ihres Lohnes verzichten sollen, wĂ€hrend die Dividenden in den letzten zwei Jahren um 20 % gestiegen sind.

Leider ist es zur NormalitĂ€t geworden, dass Betriebe, Handelsketten, Gesundheitsfirmen (KrankenhĂ€user) mit Outsourcing und Verlagerungen, Leiharbeit, WerksvertrĂ€gen, Kettenbefristungen und sonstigen Tricksereien die Löhne fĂŒr die Arbeitenden senken, um noch mehr Profit herauszupressen.

Nicht nur private sondern auch öffentliche Arbeitgeber sind hier an den Pranger zu stellen. Am unsozialen System wird sich nichts Ă€ndern, solange die Bundesrepublik von konservativen KrĂ€ften regiert wird. Bei denen spielt das Kapital eine weit grĂ¶ĂŸere Bedeutung als die Menschen.

Taschenspielertricks mit Lehrerstellen

18. Juni 2015  Allgemein

mehrlehrer

AngekĂŒndigte Lehrerstellen der Landesregierung nichts als heiße Luft

„Kretschmanns Einstellungsboom bei LehrkrĂ€ften entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als viel heiße Luft. Denn der ĂŒberwiegende Teil der angekĂŒndigten 5750 Stellen sind lediglich Wiederbesetzung auslaufender Stellen“, kommentiert Michael Schlecht die AnkĂŒndigung der Landesregierung, 5750 Lehrerstellen neu zu besetzen.

Der wirtschaftspolitische Sprecher der Linksfraktion weiter: „Die Wiederbesetzung der in Pension gehenden Lehrerinnen und Lehrer ist keine politische Leistung, sondern eine SelbstverstĂ€ndlichkeit. Unterm Strich bleiben laut Presseberichten gerade mal 713 neue Stellen und das ist angesichts zunehmender Aufgaben wie Inklusion und der Beschulung von FlĂŒchtlingskindern nicht einmal besonders viel. Wenn die Landesregierung Wahlkampf mit Zahlentricksereien betreibt, dann soll das lediglich darĂŒber hinwegtĂ€uschen, dass die Landesregierung ursprĂŒnglich noch 11.600 Stellen abbauen wollte. DIE LINKE setzt sich fĂŒr gute QualitĂ€t in der Bildung ein, und dazu gehört mehr Personal und bessere Weiterbildungsangebote.“

DAS MUSS DRIN SEIN!

18. Juni 2015  Allgemein

dasmussdrinsein

Mit der Kampagne „Das muss drin sein.“ hat sich DIE LINKE viel vorgenommen: prekĂ€re Arbeits- und Lebensbedingungen sollen thematisiert und bekĂ€mpft werden. Hier finden sich Zahlen, Fakten und Argumente sowohl zur Prekarisierung allgemein als auch den fĂŒnf Kampagnenforderungen im Einzelnen. Ebenso aufgelistet sind ĂŒbergreifende Recherchemöglichkeiten fĂŒr Statistiken und Daten, zum Teil auch spezifisch fĂŒr BundeslĂ€nder und Landkreise.

10 Jahre nach der Agenda 2010 feiert die Bundesregierung die angeblichen „Erfolge“. Aber wie sehen die aus? 25 Prozent der BeschĂ€ftigten arbeiten in prekĂ€ren Jobs, oft zu Niedriglöhnen! Ein Drittel der Bevölkerung wird in prekĂ€re Arbeits- und LebensverhĂ€ltnisse gedrĂ€ngt. PrekĂ€r heißt „unsicher“ und „unplanbar“. FĂŒr Viele ist das inzwischen ganz normal geworden: mit dem Lohn nicht ĂŒber die Runden zu kommen, auch weil Miete, Energieversorgung und das Leben insgesamt immer teurer werden. Wer neu ins Berufsleben einsteigt, landet in Schleifen befristeter VertrĂ€ge oder in WerkvertrĂ€gen ohne Sozialversicherung. Viele Menschen arbeiten in unfreiwilliger Teilzeit und in Minijobs, wĂ€hrend andere unter Überstunden und Dauerstress leiden. Ob auf der Suche nach Arbeit, dem nĂ€chsten Projekt oder weil die Arbeit nicht enden will: die Zeit fĂŒr Freundinnen und Freunde, fĂŒr die Familie wird weniger. Wer sich un- oder unterbezahlt um Kinder, Kranke oder pflegebedĂŒrftige Menschen kĂŒmmert, gerĂ€t schnell an die Belastungsgrenzen. Viele aus leidvoller Erfahrung die Folgen des politisch erzeugten Kostendrucks und Personalmangels in KrankenhĂ€usern und Pflegeeinrichtungen. In einem reichen Land werden immer mehr Menschen an den Rand der Gesellschaft gedrĂ€ngt, ihnen wird der gleiche Zugang zu guter Arbeit, Wohnungen, Gesundheitsversorgung und Bildung versperrt. Erwerbslose werden durch die Sanktionen der Jobcenter gegĂ€ngelt. Menschen mit Behinderungen arbeiten in WerkstĂ€tten fĂŒr Niedriglöhne – fĂŒr sie gilt der Mindestlohn nicht! Besonders prekĂ€r ist auch die Situation von FlĂŒchtlingen, die um ihr Bleiberecht kĂ€mpfen mĂŒssen.

Das prekĂ€re Leben hat viele Gesichter – gemeinsam haben viele Menschen, dass der Alltag immer mehr zu einer Zumutung wird und sich die Zukunft immer weniger planen lĂ€sst! Es sind die persönlichen Erfahrungen vieler Menschen, aber es ist ein gesellschaftliches Problem: PrekaritĂ€t ist lĂ€ngst fester Bestandteil des flexiblen Kapitalismus geworden. Wenn die Bundesregierung vom deutschen Erfolgsmodell spricht, dann sind damit auch prekĂ€re Jobs und die unsoziale KĂŒrzungspolitik gemeint!

Wir wollen diese Zumutungen des prekĂ€ren Arbeitens und Lebens nicht einfach hinnehmen, wir wollen uns gemeinsam wehren! Als linke Partei laden wir Alle ein, gemeinsam Druck zu machen fĂŒr das, was in einem reichen Land selbstverstĂ€ndlich sein sollte:

  1. Befristung und Leiharbeit stoppen. Viele, vor allem junge Menschen hangeln sich von einem befristeten Job zum nÀchsten oder finden nur in Leiharbeit eine BeschÀftigung. Wir wollen gute ArbeitsverhÀltnisse, mit denen alle ihre Zukunft planen können.
  2. Existenzsichernde Mindestsicherung ohne Sanktionen statt Hartz IV. Es muss Schluss sein damit, dass Erwerbslose durch Sanktionen gegĂ€ngelt und in schlechte Jobs gedrĂ€ngt werden. Wir wollen eine soziale Mindestsicherung fĂŒr Erwerbslose und ihre Familien.
  3. Arbeit umverteilen statt Dauerstress und Existenzangst. Viele Menschen arbeiten in unfreiwilliger Teilzeit oder Minijobs, wĂ€hrend andere unter Überstunden und Dauerstress leiden. Wir wollen diese Arbeit umverteilen und mehr Zeit fĂŒr Familie und Freizeit.
  4. Wohnung und Energie bezahlbar machen. Wir wollen die VerdrĂ€ngung durch steigende Mieten, Sanierungskosten und Energiepreise stoppen. Eine bezahlbare Wohnung muss auch in den GroßstĂ€dten drin sein.
  5. Mehr Personal fĂŒr Bildung, Pflege und Gesundheit. Eine gute öffentliche Daseinsvorsorge fĂŒr Kinder, Kranke und PflegebedĂŒrftige hilft nicht nur den Betroffenen und ihren Familien, sondern auch den BeschĂ€ftigten im Kampf gegen ArbeitsĂŒberlastung.

Wir meinen: Das muss drin sein – gerade in einem reichen Land wie unserem, in dem das obere 1 Prozent der Superreichen fast ein Drittel des gesamten Privatvermögens besitzt!

Wer die gesellschaftlichen VerhĂ€ltnisse verĂ€ndern will und bessere Arbeits- und Lebensbedingungen durchsetzen möchte, braucht gute Ideen und einen langen Atem. Das haben wir. Beim Mindestlohn haben wir zusammen mit Gewerkschaften, sozialen Initiativen und VerbĂ€nden viele Jahre lang Druck gemacht. Am Ende kam auch die CDU-gefĂŒhrte Bundesregierung trotz der skandalösen Ausnahmen nicht mehr an der gesellschaftlichen Mehrheit fĂŒr den Mindestlohn vorbei.

Unsere Kampagne soll kein Strohfeuer sein, sondern ist auf mehre Jahre angelegt. Das wichtigste ist: Die Kampagne besteht aus vielen kleinen Kampagnen, in denen Menschen ihre WĂŒnsche, Ideen und Interessen einbringen und sich engagieren! Wir laden Alle ein mitzumachen- dafĂŒr gibt es viele Möglichkeiten.

http://www.die-linke.de/kampagne/aktuell/

DIE LINKE. Pforzheim/Enzkreis schiebt keine ruhige Kugel!

10. Juni 2015  Allgemein, Kreisverband

Wer die Mitglieder der LINKEN nicht nur „in Aktion“ erleben möchte, sondern auch Interesse an lockerem politischen Austausch hat, ist gerne zu unserem Bowling-Stammtisch am 12. Juni und danach an jedem zweiten Freitag im Monat eingeladen. Gut Holz!

https://die-linke-pforzheim.de/termin/bowling-stammtisch/

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DIE LINKE. Pforzheim/Enzkreis beim Aktionstag gegen TTIP

18. April 2015  Allgemein, Gemeinderat, Kreisverband

TTIP stoppen

Am heutigen Aktionstag bezog DIE LINKE. Pforzheim/Enzkreis, gemeinsam mit BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen, attac, dem BUND sowie Wir in Pforzheim Stellung gegen das geplante Freihandelsabkommen mit der USA.

Mehr Informationen und die Möglichkeit, die EuropĂ€ische BĂŒrgerinitiative gegen TTIP und CETA zu unterschreiben, finden Sie unter https://www.die-linke.de/politik/aktionen/ttip-stoppen/

Haushaltsrede unseres Stadtrats Claus Spohn

10. MĂ€rz 2015  Allgemein, Gemeinderat, Kreisverband

 

Esad Esmer, unser Mitglied im Jugendgemeinderat, stellt sich vor

10. MĂ€rz 2015  Allgemein, Gemeinderat, Kreisverband

Esad

https://www.pforzheim.de/buerger/rathaus/gemeinderat/jugendgemeinderat/mitglieder/wir-stellen-uns-vor/esad-esmer.html