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Kein Brot mehr

29. April 2013  Allgemein, Kreisverband

Millionen von RentnerInnen in Westdeutschland werden enttÀuscht, wenn ihnen die neue Berechnung der Rente ab dem Juli 2013 ins Haus flattert. Dies ist verstÀndlich. Die Erhöhung der Rente West liegt bei 0,25 Prozent. Die Inflationsrate wird damit noch nicht einmal ausgeglichen.

Vor wenigen Monaten erklĂ€rte die Bundesregierung noch, dass sich 20 Millionen RentnerInnen ĂŒber eine spĂŒrbare Rentenerhöhung freuen könnten. Bei einer durchschnittlichen Rente der Frauen von 524 Euro sind dies gerade 1,35 Euro im Monat. Das reicht nicht aus, um ein StĂŒck Brot an jedem Tag im Monat mehr essen zu können, obwohl die Steuereinnahmen sprudeln.

Die RentnerInnen gelten als Sparschweine. DarĂŒber kann auch die Rentenerhöhung im Jahr 2010 von 2,18 Prozent nicht hinwegtĂ€uschen. Die Kaufkraft der RentnerInnen ist seit 2004 um 9,2 Prozent gesunken. Die Zahl der Alten, die auf TafellĂ€den angewiesen sind, hat zugenommen.

Die Aussage „Leistung muss sich lohnen“ hat nicht nur fĂŒr UnternehmerInnen zu gelten, sondern auch fĂŒr ArbeiterInnen, Angestellte und RentnerInnen. Die Anerkennung der Leistung ist nur zu erreichen, wenn flĂ€chendeckend ein Mindestlohn, der allerdings ĂŒber 8,50 liegen muss, und eine Mindestrente, die ĂŒber der Armutsgrenze liegt, eingefĂŒhrt werden. Alle im Bundestag vertretende Parteien, die Regierungsverantwortung getragen haben, waren hierzu bisher nicht bereit. Vielmehr wurde durch die Agenda 2010, von SPD und BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen beschlossen und von der jetzigen Regierung als gut bezeichnet, die Situation verschĂ€rft und die bereits bestehende Altersarmut gefördert. ArbeitnehmerInnenfreundliche Abgeordnete in der SPD und CDU konnten sich mit Initiativen fĂŒr eine gerechtere Politik nicht durchsetzen. Zu stark sind die beiden Parteien und BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen vom Kapitalismus geprĂ€gt. Deshalb sind die Wahlversprechen der genannten Parteien mit Vorsicht zu bewerten.

(Autor: Heinz Keller)

DIE LINKE bei Frauentagsveranstaltung des DGB

10. MĂ€rz 2013  Allgemein, Kreisverband

Auch bei der DGB-Veranstaltung ,Heute fĂŒr morgen Zeichen setzen‘ zum diesjĂ€hrigen Weltfrauentag zeigte DIE LINKE Flagge und war mit einem eigenen Infostand vertreten. Mit dabei waren Bundestagskandidat Milan Kopriva, Sandra Vincelj und Peter Pfeiffelmann.