Die Polizei muss sparen

06. Mai 2012  Kreisverband

Die Kritik an der Kürzung der finanziellen Mittel wird immer größer. Fußstreifen, die aus Sparsamkeitsgründen wegen dem hohen Benzinpreis eingesetzt werden, können die Sicherheit, besonders in den Randgebieten, nicht gewährleisten. Bei schweren Delikten verzögert sich die Ankunftszeit der im Einsatz befindlichen Fußtruppe am Tatort.

Für uns stellt sich die Frage: Wie kann bei der finanziellen Lage das Land Baden-Württemberg nach Presseberichten, 800 Polizeibeamte und der Bund 500 Bundesbeamte (Grenzschutz) abstellen, um die Durchführung des Fußballspiels KSC gegen Eintracht Frankfurt zu gewährleisten.

Nimmt man eine Einsatzzeit pro Polizeibeamte während dem Spiel und von einer Stunde vor und nach dem Spiel so fallen rund 5.200 Stunden an, die mit größter Wahrscheinlichkeit auf Kosten der Bürger reguliert werden. Nicht das hier ein falscher Eindruck entsteht. Wir sind nicht gegen die Sicherheit bei Fußballspielen. Auch wir wollen von Großereignissen sicher und gesund wieder nach Hause kommen. Aber in Anbetracht dessen mit wie viel Millionen und Milliarden Fußball finanziert wird, wäre es doch mehr Recht wie Schlecht auch den Vereinen oder dem DFB die Kosten für einen privaten Sicherheitsdienst aufzubürden. Hier müsste noch die Gesetzeslage geändert werden. Aber bei der Diskussion um den Haushalt in den Ländern wird das nicht diskutiert.


Unsere Meinung:

Wegen fehlenden Polizeibeamte greifen mehrere Gemeinden auf private Sicherheitskräfte zurück. Diese belasten nicht unerheblich die Haushalte der Gemeinden.

Wenn Fußballvereine nicht in der Lage sind, für die Sicherheit ihrer Besucher sorgen zu können, und auf Polizeibeamte zurückgreifen müssen, dann haben sie auch die anfallenden Kosten zu tragen. Es entspricht nicht unserem Rechtsverständnis, dass die Vereine die Einnahmen kassieren und der Steuerzahler die Kosten.

Wir hätten gerne gewusst was die örtlichen Bundes und Landtagsabgeordneten dazu sagen und haben folgenden Brief den Sie an ihre Abgeordneten schicken können:

 

Sehr geehrte Herr / Frau ……

 

Bei dem Fußballspiel Karlsruher SC gegen Eintracht Frankfurt wurden nach Presseberichten 800 Polizei- und 500 Bundesbeamte eingesetzt. Der Grund hierbei soll sein, dass sich die  „Fangemeinden“ beider Sportvereine Spinnefeind sein sollen und größere Ausschreitungen erwartet werden.

 

Wie Ihnen bekannt sein dürfte werden die Kosten, die der Einsatz verursacht nicht dem Verursacher in Rechnung gestellt. Halten Sie dies für vertretbar?

 

Ihre Antwort werden wir auf unserer Homepage veröffentlichen.

 

Mit freundlichen Grüßen


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